
Sicherheit und Verteidigung in Europa
Die Rubrik erklärt Sicherheitspolitik und Verteidigung in Europa, Bündnisse, Fähigkeiten und Strategien und ordnet aktuelle Debatten verständlich ein.
WeiterlesenWeltpolitik fundiert erklärt.
Rheinische Korrespondenz erklärt Außenpolitik, Sicherheit und Völkerrecht mit Analysen, Länderstudien und Methodenwissen für Studium, Medien und Praxis.
Der Hub bündelt Analysen zu deutscher und europäischer Außenpolitik, ordnet Debatten ein und verweist auf Hintergründe, Methoden und Länderstudien.

Die Rubrik erklärt Sicherheitspolitik und Verteidigung in Europa, Bündnisse, Fähigkeiten und Strategien und ordnet aktuelle Debatten verständlich ein.
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Die Seite beleuchtet transatlantische Beziehungen, US-Außenpolitik und Zusammenarbeit mit Europa und erklärt Interessen, Institutionen und Herausforderungen.
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Die Seite erklärt Vernetzte Sicherheit in Deutschland, Verbund aus Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik und zivile und militärische Instrumente.
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Die Seite führt in Geopolitik und Strategie ein, erklärt Macht, Räume und Interessen und ordnet Großmachtrivalität und regionale Ordnungen ein.
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Der Hub erschließt deutsche Außen- und Sicherheitspolitik, stellt zentrale Themen, Akteure und Strategien vor und führt zu Analysen und Länderberichten.
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Die Rezension ordnet Mearsheimer's Realismus band ein, prüft Kernthesen zu Macht und Sicherheit und zeigt Stärken, Grenzen und Anschlussliteratur auf.
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Die Analyse zeigt Klimasicherheit als Risiko, Folgen für Staaten, Streitkräfte und Vorsorge und diskutiert Anpassung, Resilienz und Kooperation.
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Sie lesen in dieser Rubrik Analysen zu Außenpolitik, Sicherheit und Völkerrecht und Sie fragen sich bei jedem Text, was er trägt und was er offen lässt. Dieser Überblick zeigt Ihnen Anspruch und Aufbau und führt Sie weiter zu Schwerpunkten sowie zu Länderstudien. Sie lernen, wie politikwissenschaftliche Forschung und unabhängige Beratung zusammenhängen und wie Sie Themen einordnen, ohne dass Sie Vorwissen aus einem Studium brauchen. Die folgenden Abschnitte erklären Begriffe, Aufbau und Leseweg in klarer Sprache und mit Blick auf Ihre Arbeit mit Texten.
Sie begegnen hier keiner Meldung und keiner kurzen Meinung, sondern einer Analyse, die einen Ausschnitt der Weltpolitik ordnet und erklärt. Die Redaktion von der Rheinischen Korrespondenz versteht diese Form als Hilfe für Studium, Medienarbeit und bürgerschaftliches Verständnis. Sie erhalten Begriffe, mit denen Sie Akteure, Interessen und Regeln unterscheiden, und Sie erhalten Hinweise zur Methode, mit denen Sie Behauptung und Beleg trennen. Lesen Sie daher langsam und mit Stift. Fragen Sie bei jedem Absatz, welche Aussage getroffen wird, worauf sie sich stützt und welche Folgerung daraus gezogen wird. So nutzen Sie die Rubrik als Werkzeug und nicht als reine Information.
Anspruch bedeutet hier, dass ein Text sein Thema klar abgrenzt, seine Begriffe erklärt und seine Bewertung nachvollziehbar macht. Aufbau bedeutet, dass Sie diese Leistung am Text erkennen. Achten Sie auf Titel und Einstieg, auf die Eingrenzung der Fragestellung und auf den roten Faden bis zum Schluss. Eine gute Analyse benennt ihren Gegenstand in den ersten Zeilen, entfaltet ihn in geordneten Schritten und hält These und Einordnung auseinander. Wenn Sie diesen Aufbau kennen, finden Sie schneller die Stelle, an der Sie ansetzen müssen, sei es Begriffsklärung, Darstellung oder Bewertung.
Die Stiftung Wissenschaft und Politik steht für politikwissenschaftliche Forschung und unabhängige Beratung in internationalen Beziehungen, Außenpolitik und Sicherheitspolitik für den Bundestag und die Bundesregierung. Diese Beschreibung gibt Ihnen einen Maßstab für Beratungstexte. Forschung liefert Begriffe, Vergleiche und Erklärungen, Beratung übersetzt sie in Handlungsoptionen für politische Entscheidungen. Die Seite Publikationen nennt keine einzelnen Titel. Sie sehen also den institutionellen Rahmen, und Sie lernen in dieser Rubrik, wie Sie einen solchen Rahmen lesen, ohne Rückschlüsse auf einzelne Papiere zu ziehen, die dort nicht aufgeführt sind.
Unabhängigkeit erkennen Sie nicht an Ton oder Länge, sondern an Prüfbarkeit. Fragen Sie, ob der Text Annahmen offenlegt, ob er Alternativen nennt und ob er Grenzen seines Wissens markiert. Ein beratender Text sollte sagen, unter welchen Bedingungen eine Empfehlung gilt und welche Einwände bestehen. Nutzen Sie dafür die Hinweise unter Methoden und Quellen der Außenpolitikforschung im Überblick, die Ihnen zeigen, wie Thinktanks arbeiten und wie Beratung entsteht. Wenn Sie diese Fragen stellen, unterscheiden Sie Analyse von Stellungnahme und Sachargument von bloßer Behauptung.
Internationale Beziehungen umfassen weit mehr als Diplomatie. Sie betreffen Außenpolitik als Gestaltung von Beziehungen zwischen Staaten, Sicherheitspolitik als Umgang mit Bedrohung und Schutz sowie Völkerrecht als Ordnung durch Regeln. Wer sich über Forschung und unabhängige Beratung orientiert, sieht diesen Zuschnitt auf Forschung und Beratung in genau diesen Feldern. Für Ihre Lektüre heißt das, dass Sie jeden Text zuerst einem Feld zuordnen. Geht es um Interessen und Strategien, um Schutz und Verteidigung oder um Normen und Verfahren? Diese Zuordnung bestimmt, welche Fragen Sie stellen und welche Belege Sie erwarten dürfen.
Sie schärfen Ihr Urteil, wenn Sie neben einem Beratungsprofil ein zweites Programm zum Vergleich heranziehen. Das hilft Ihnen, Begriffe zu klären und Themenbreite zu erkennen, ohne dass Sie zwei Ansätze vermischen. Das hier beschriebene Programm von SIPRI im Bereich Forschung gliedert seine Arbeit in mehrere Felder und gibt Ihnen damit ein Raster, das Sie auf andere Texte übertragen können. Lesen Sie die folgende Übersicht nicht als Rangfolge, sondern als Landkarte. Sie zeigt, welche Fragen ein sicherheitspolitisches Programm stellt und wie es Antworten ordnet.
SIPRI blickt auf Symptome von Unsicherheit und auf Ansätze zu ihrer Kontrolle. Dazu gehören Rüstung und Abrüstung, Massenvernichtungswaffen mit Blick auf nukleare, chemische und biologische Waffen sowie neue militärische und sicherheitstechnische Entwicklungen aus Wissenschaft und Technik. Hinzu kommen Rüstungsproduktion, internationale Waffentransfers, Waffenembargos und Militärausgaben. Ein zweiter Strang betrachtet Folgen von Unsicherheit und Wege zu ihrer Minderung. Dazu gehören Konflikt, Frieden und Sicherheit, Friedenseinsätze und Konfliktmanagement mit Daten und Trends sowie Fragen künftiger Entwicklungen und der Rolle von Geschlecht in Einsätzen.
Themen werden erst greifbar, wenn Sie sie auf Räume beziehen. Das beschriebene Programm nennt Europa mit der künftigen Sicherheitsordnung sowie Afrika mit Regionen und Querschnittsthemen wie Friedenserhaltung, Zivilgesellschaft und Friedenskonsolidierung. Weitere Felder verbinden Frieden und Entwicklung mit langfristigen Ursachen von Unsicherheit und Wegen zu tragfähigem Frieden, Ernährung mit Frieden und Sicherheit in mehrjähriger Partnerschaft mit dem United Nations World Food Programme, ferner Regierungsführung und Gesellschaft mit Blick auf Ordnungssysteme und bewaffnete Konflikte sowie Klimawandel und Risiko mit Blick auf Folgen für Frieden und Sicherheit. Vertiefen Sie diesen Übergang mit Länderstudien und Regionenberichte systematisch im Überblick und prüfen Sie, wie ein allgemeines Thema in einem Land oder einer Region konkret wird.
Nehmen Sie sich einen Text vor und arbeiten Sie ihn in drei Blättern durch. Notieren Sie auf dem ersten Blatt These und Fragestellung in Ihren Worten, auf dem zweiten Blatt Belege und deren Herkunft, auf dem dritten Blatt Einordnung und offene Punkte. Klären Sie Rechtsfragen mit Völkerrecht und internationale Ordnung im Überblick, weil Normen oft über Zulassung und Bewertung entscheiden. Fragen Sie dann, ob Beleg und These zusammenpassen und ob Alternativen ausgewogen dargestellt sind. Wenn ein Beleg fehlt, halten Sie die Stelle fest und suchen Sie gezielt nach Ergänzung, statt den ganzen Text zu verwerfen. Öffnen Sie als nächsten Schritt eine Länderstudie und prüfen Sie These, Beleg und Einordnung Absatz für Absatz.